Arbeitszeugnis

Frank, 32 Jahre und Unternehmensberater aus Bad Homburg, kam zu mir, weil er, nachdem er gefeuert wurde, Schwierigkeiten hatte, einen neuen Job zu finden. Er bewarb sich seit sieben Monaten ohne Erfolg. Ein elementarer Grund, der mir sofort ins Auge fiel, war sein Abschlusszeugnis von seinem letzten Arbeitgeber. Ihm war gar nicht klar, was in der Zeugnissprache da tatsächlich stand. Nun wollte Frank aber auch nicht zu Kreuze kriechen und seinen Ex-Chef bitten, das Zeugnis anzupassen und einen Rechtsanwalt wollte er auch nicht einschalten, da die Branche sehr klein ist und man sich untereinander kennt.

Ich habe dann Kontakt zu seinem ehemaligen Unternehmen aufgenommen und um eine Korrektur des Zeugnisses gebeten. Ich habe mit seinem Ex-Chef gesprochen, auch ihm war nicht bewusst, was er dort veranlasst hat. Ich habe eine neue Formulierung platziert und innerhalb von einer Woche war das neue Zeugnis da. Mit ein paar kleinen Änderungen im Anschreiben und Lebenslauf konnte ich ihn wieder in den Bewerbungsprozess entlassen. Bereits nach zwei Monaten hatte er einen neuen Job.