Beispiele für berufliche Neuorientierung
Manchmal ergibt sich die Chance zur Veränderung unerwartet – sei es durch Kündigung, Unzufriedenheit im Job oder eine neue Lebenssituation. Wir zeigen Ihnen anhand konkreter Beispiele, wie Menschen ihre berufliche Neuorientierung bei fast forward Karriereberatung erfolgreich gestaltet haben und welche Wege möglich sind.
Format: Dynamische Beratung
Anlass: Unzufriedenheit
Zielsetzung: Downshifting
Situation: Unzufrieden, weil die Personalverantwortung frustriert
Martin (43) war viele Jahre erfolgreich. Als Abteilungsleiter in einem mittelständischen Unternehmen führte er ein Team von 25 Mitarbeitenden, verantwortete Budget, Projekte und strategische Entscheidungen. Auf dem Papier lief alles perfekt: gutes Gehalt, sicherer Job, Aufstiegsmöglichkeiten. Doch innerlich sah es anders aus.
Statt Motivation spürte Martin zunehmend Erschöpfung. Konflikte im Team, endlose Meetings, Personalmangel, Leistungsdruck – seine eigentliche Leidenschaft, die fachliche Arbeit, kam kaum noch vor. Er ertappte sich immer öfter bei dem Gedanken: „Ich bin mehr Manager als das, was ich eigentlich sein wollte.“
Der Wendepunkt kam, als er merkte, dass ihn schon der Gedanke an den nächsten Arbeitstag belastete.
Die Beratung
Im Coaching wurde schnell klar: Martin wollte nicht mehr höher, sondern bewusster arbeiten. Sein Ziel war kein Karriereausstieg, sondern ein Downshifting mit Sinn.
Gemeinsam analysierten wir:
- Welche Tätigkeiten geben ihm Energie?
- Welche Kompetenzen machen ihn fachlich besonders wertvoll?
- Wie kann er Verantwortung reduzieren, ohne an Wirksamkeit zu verlieren?
Dabei zeigte sich: Seine größte Stärke lag in seiner tiefen Fachkompetenz und seiner analytischen Denkweise – nicht in Personalführung.
Der Prozess
Statt einer radikalen Kündigung entwickelten wir eine strategische Neuorientierung:
- Neudefinition seiner beruflichen Rolle
- Gespräche mit der Geschäftsführung
- Entwicklung eines realistischen Zielbilds
- Vorbereitung auf Verhandlungen
Martin wechselte schrittweise aus der Führungsrolle heraus und übernahm eine Senior-Expertenposition mit Projektverantwortung, aber ohne disziplinarische Führung.
Das Ergebnis
Heute arbeitet Martin fokussierter, selbstbestimmter und mit deutlich mehr Freude.
Seine Arbeitszeit ist klarer strukturiert, die Belastung spürbar geringer – bei weiterhin sehr guter Vergütung.
Sein Fazit:
„Ich habe keine Karriere aufgegeben – ich habe meine eigene neu definiert.“
Format: Dynamische Beratung
Anlass: Unzufriedenheit
Zielsetzung: Weiterentwicklung zur Führungskraft
Situation: Unzufrieden, weil unterfordert
Tobias (32) war fachlich hervorragend. In seinem Team galt er als Problemlöser, Ideengeber und Antreiber. Seine Aufgaben erledigte er routiniert, effizient – und zunehmend gelangweilt. Was früher Herausforderung war, fühlte sich heute nach Stillstand an. In Meetings hörte er sich immer öfter sagen: „Eigentlich könnte ich mehr – aber irgendwie passiert nichts.“
Tobias war nicht unglücklich, aber unterfordert. Und genau das machte ihn unzufrieden.
Die Ausgangsfrage
Im Coaching formulierte er sein zentrales Anliegen klar „Ich will mehr Verantwortung übernehmen – aber ich weiß nicht, wie ich diesen Schritt klug angehe.“
Er hatte Respekt vor Führung, zweifelte an seinen Fähigkeiten und wusste nicht, ob sein Unternehmen ihn überhaupt als Führungskraft wahrnahm.
Der Beratungsprozess
In der dynamischen Beratung arbeiteten wir in drei Ebenen:
- Persönliche Klarheit
- Welche Art von Führungskraft will ich sein?
- Was motiviert mich wirklich?
- Welche Stärken bringe ich für Führung mit?
- Kompetenzaufbau & Positionierung
- Entwicklung seines persönlichen Führungsprofils
- Ausbau kommunikativer & strategischer Kompetenzen
- Sichtbarkeit im Unternehmen gezielt steigern
- Umsetzungsstrategie
- Vorbereitung auf Entwicklungsgespräche
- Konkreter Aktionsplan
- Mentale Vorbereitung auf die neue Rolle
Der Durchbruch
Da es in seinem Unternehmen keine Führungsrolle für ihn gab, buchte er noch ein Outplacement bei uns. Innerhalb von nur 3 Monaten brachten wir ihn in seine erste Führungsposition.
Statt Langeweile bestimmen heute:
- Gestaltungsfreiheit
- Verantwortung
- Sinn
- Entwicklung
seinen Arbeitsalltag.
Das Ergebnis
Tobias sagt heute: „Nicht mehr Aufgaben haben mich zufriedener gemacht – sondern mehr Verantwortung.“
Format: Dynamische Beratung
Anlass: Veränderung der Lebenssituation
Zielsetzung: Beruf muss zum Privatleben passen
Situation: Scheidung – alleinerziehende Mutter braucht dringend einen passenden Job
Laura (42) stand plötzlich allein da. Nach der Trennung musste sie nicht nur ihr Privatleben komplett neu ordnen – sondern auch ihre berufliche Existenz. Alleinerziehend, zwei Kinder, keine familiäre Unterstützung vor Ort. Ihr bisheriger Job mit wechselnden Arbeitszeiten, Reisetätigkeit und Überstunden war nicht mehr machbar.
Der Druck war enorm:
- finanzielle Verantwortung
- organisatorische Belastung
- emotionale Erschöpfung
- Existenzsorgen
Und gleichzeitig die drängende Frage: „Wie finde ich schnell einen Job, der zu meinem neuen Leben passt?“
Die Ausgangslage
Zeit war der kritischste Faktor.
Laura brauchte keinen perfekten Karriereplan, sondern eine schnelle, realistische und tragfähige Lösung, die:
- finanzielle Sicherheit bietet
- planbare Arbeitszeiten ermöglicht
- familiäre Verantwortung berücksichtigt
- langfristig tragfähig bleibt
Der Beratungsansatz
Die dynamische Beratung setzte auf Tempo, Struktur und emotionale Stabilisierung.
- Entlastung & Stabilisierung
Raum für die emotionale Situation, Sortierung der Gedanken, Reduktion von Überforderung.
- Radikale Fokussierung
Was ist jetzt wirklich wichtig?
Welche Kriterien muss ein Job zwingend erfüllen?
- Kompetenz-Schnellprofil
Schnelle Identifikation von verwertbaren Kompetenzen, Erfahrungen und Stärken.
- Markt-Check in Echtzeit
Welche realistischen Joboptionen passen zur Lebenssituation – sofort?
- Entscheidungsfindung & Umsetzung
Klare Priorisierung, direkte Bewerbungsstrategie, konkrete nächste Schritte.
Der Durchbruch
Innerhalb weniger Termine entschied sich Laura bewusst für eine administrative Position im Bildungsbereich – mit festen Arbeitszeiten, Homeoffice-Anteil und hoher Planungssicherheit.
Kein Prestigejob. Aber ein passender Job.
Das Ergebnis
Heute sagt Laura:
„Ich habe nicht einfach einen neuen Job gefunden – ich habe mir ein neues Leben aufgebaut.“
Mehr Stabilität.
Mehr Ruhe.
Mehr Zeit für ihre Kinder.
Und wieder Zuversicht.
Format: Dynamische Beratung
Anlass: Berufliche Weiterentwicklung
Zielsetzung: Selbstständig oder Angestellter
Situation: IT-Expertin für KI will mehr vom Job und vom Leben
Sylvia (51) ist Expertin für KI-Anwendungen. In ihrem Team galt sie als unschlagbare Problemlöserin – doch innerlich fühlte sie sich unterbewertet und unzufrieden. Ihre Leistungen wurden zwar anerkannt, aber weder ausreichend gewürdigt noch entsprechend vergütet. Gleichzeitig spürte sie den Wunsch nach mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Sinn im Job. Immer häufiger stellte sie sich die Frage: „Soll ich den Sprung in die Selbstständigkeit wagen oder doch auf ein besseres Angestelltenangebot setzen?“
Die Unsicherheit nagte an ihr – beruflich und privat. Ihre innere Stimme sagte: „Du kannst mehr, aber bist du bereit, alles auf eine Karte zu setzen?“
Die Beratung
Im Coaching ging es darum, Klarheit zu schaffen und Optionen greifbar zu machen:
- Analyse der Ausgangssituation
- Welche Aspekte ihrer Arbeit erfüllen sie?
- Welche nicht?
- Welche Werte und Lebensziele sollen künftig stärker berücksichtigt werden?
- Abwägung der Optionen
- Selbstständigkeit: mehr Freiheit, Risiko, unsichere Einnahmen, hoher eigener Aufwand
- Angestelltenverhältnis: Sicherheit, geregeltes Einkommen, klar definierte Verantwortung
- Perspektivische Visualisierung
- Szenarien für die nächsten 2–5 Jahre durchgespielt
- Chancen und Risiken realistisch bewertet
- Entscheidungsfindung
- Berücksichtigung von Lebensstil, Risikobereitschaft und persönlichen Prioritäten
- Klare Strategie für den nächsten Karriereschritt
Die Entscheidung
Sylvia entschied sich bewusst für den nächsten Karriereschritt im Angestelltenverhältnis. Gründe:
- Sicherheit und planbare Einkünfte
- Möglichkeit, ihre Expertise weiter auszubauen
- Weniger organisatorische Belastung als in der Selbstständigkeit
- Bessere Work-Life-Balance, um Lebensziele nicht zu gefährden
Das Ergebnis
Heute arbeitet Sylvia in einer führenden Position im Bereich KI, mit höherer Vergütung und Wertschätzung.
Sie kann ihre Projekte eigenständig gestalten, trägt Verantwortung, ohne das Risiko und den administrativen Aufwand einer Selbstständigen zu tragen – und spürt endlich die Anerkennung, die sie verdient.
Sylvia sagt heute:
„Ich habe mich nicht für die Freiheit, sondern für die Klarheit entschieden – und sie fühlt sich richtig an.“
Format: 6-Schritte-Programm
Anlass: Orientierung nach längerer Elternzeit
Zielsetzung: Wiedereinstieg
Situation: Mutter war 8 Jahre aus dem Job
Julia (42) hatte 8 Jahre Pause vom Beruf – nach der Geburt ihrer beiden Kinder. Vor der Elternzeit arbeitete sie in einer Marketingagentur. Damals hatte sie oberflächlich mit Social Media Marketing zu tun. Doch die Branche hatte sich rasant verändert. Plattformen, Tools und Strategien, die früher selbstverständlich waren, hatte sie in der Elternzeit verpasst. Julia fühlte sich überfordert: „Ich weiß nicht, ob ich da noch mithalten kann… und wie komme ich überhaupt wieder rein?“ Sie wollte nicht nur zurück in den Beruf, sondern eine Position, die zu ihrem Leben passt und gleichzeitig realistische Erfolgschancen bietet.
Die Beratung
Bereits im kostenlosen Erstgespräch stellen wir fest, dass die zukünftige Position nicht im Marketing zu finden sein wird. Wir gingen den strukturierten Prozess des 6-Schritte-Programms durch und kamen zu folgendem Ergebnis:
Ihre Stärken liegen in den Bereichen:
- Projektmanagement
- Kundenkommunikation
- Visuelle Aufbereitung von Themen
- Organisation von sich, Kollegen und Veranstaltungen
- Markt- und Wettbewerbsanalysen
- Strategisches Arbeiten
Die Entscheidung & Umsetzung
Julia entschied sich für eine Position im Vertrieb als Vertriebsassistentin.
Das Ergebnis
Heute arbeitet Julia selbstbewusst in ihrer neuen Rolle, entwickelt sich Schritt für Schritt weiter und spürt: „Ich habe nicht versucht, die Zeit aufzuholen, die ich verpasst habe – sondern meinen eigenen Weg gefunden.“
Format: 6-Schritte-Programm & Outplacement
Anlass: Kündigung
Zielsetzung: Selbstverwirklichung
Situation: Betriebsbedingt – Druckbereich, Zukunftsperspektive fehlt
Jürgen (54), Abteilungsleiter Produktion, hat es nicht kommen sehen: Nach über 30 Jahren im Druckbereich erhielt er unerwartet eine betriebsbedingte Kündigung. Die Druckbranche befindet sich seit Jahren im massiven Umbruch. Digitalisierung, Online-Medien und sinkende Auflagen setzen traditionelle Geschäftsmodelle unter enormen Druck. Für Jürgen war schnell klar: Eine Rückkehr in seinen alten Tätigkeitsbereich ist keine realistische Option mehr. Die Nachricht traf ihn hart. Existenzängste, Unsicherheit und Frust mischten sich mit der zentralen Frage:„Was kann ich mit meiner Erfahrung, meiner Kompetenz und meiner Energie noch anfangen?“
Der Wendepunkt
Sein Arbeitgeber übernahm die Kosten für eine professionelle berufliche Neuorientierung und ein Outplacement. Für Jürgen war das die Chance, nicht nur irgendeinen neuen Job zu finden – sondern eine Tätigkeit, die zu ihm, seiner Erfahrung und seinen Werten passt.
Der Beratungsprozess
Grundlage bildete unser 6-Schritte-Programm „Das Wie entscheidet über das Was!“
Der Fokus lag dabei besonders auf:
der Identifikation branchen- und positionsübergreifend einsetzbarer Kompetenzen,
der gezielten Analyse seiner Interessen, Motive und Werte,
sowie der Entwicklung eines realistischen, zukunftsfähigen Zielbildes.
Ergebnisse aus dem 6-Schritte-Programm
Im Prozess kristallisierten sich folgende Kernkompetenzen heraus:
Führungskompetenz
Methodenkompetenz
Unternehmerisches Denken & Handeln
Hohe kommunikative Stärke
Gestalter-Mentalität
Kreativität
Umsetzungsstärke („Macher“)
Die Zielposition: Leiter Operations
Die Umsetzung
Die Umsetzung war anspruchsvoll. Jürgen war branchenübergreifend Quereinsteiger – und mit 54 Jahren zusätzlich mit typischen Vorurteilen am Arbeitsmarkt konfrontiert.
Gemeinsam entwickelten wir:
eine klare Positionierungsstrategie,
überzeugende Bewerbungsunterlagen,
eine individuelle Ansprache von Unternehmen
und eine langfristige Bewerbungsstrategie.
Nach sieben intensiven Monaten fand Jürgen eine adäquate Führungsposition, die sowohl fachlich als auch persönlich perfekt zu ihm passte.
Das Ergebnis
Heute sagt Jürgen: „Die Kündigung war ein Schock – aber sie hat mich zu einem Job geführt, der mich wirklich fordert und mir Freude macht. Ich habe meine zweite Karriere gefunden.“
Format: 6-Schritte-Programm
Anlass: Einstieg in den Beruf
Zielsetzung: Beruf mit Zukunft finden
Situation: Studium abgebrochen
Lukas (22) hat sein Studium nach dem Vorbild seiner Freunde gewählt – ohne wirklich auf seine eigenen Interessen oder seine Persönlichkeit zu achten. Maschinenbau erschien ihm logisch, sicher und gesellschaftlich anerkannt. Doch schon nach dem ersten Semester merkte Lukas: „Das ist nicht mein Weg. Ich fühle mich fremd in diesem Fach.“
Die Unsicherheit wuchs:
Was kann ich überhaupt gut?
Was passt zu mir?
Welchen Beruf kann ich langfristig mit Freude ausüben?
Der Wendepunkt
Im Rahmen unseres 6-Schritte-Programms „Das Wie entscheidet über das Was!“ begann Lukas, seine echten Interessen, Stärken und Werte systematisch zu analysieren.
Der Fokus lag darauf:
Welche Fähigkeiten bringt er mit, die bisher ungenutzt waren?
Welche Tätigkeiten erfüllen ihn wirklich?
Welche Berufe passen langfristig zu seiner Persönlichkeit und seinem Lebensstil?
Ergebnisse aus dem 6-Schritte-Programm
Durch das Programm kristallisierten sich folgende Kernpunkte heraus:
Kreatives und analytisches Denken
Interesse an Kommunikation, Medien und digitalen Themen
Eigenmotivation und Lernbereitschaft
Wunsch nach Sinnhaftigkeit in der Arbeit
Auf Basis dieser Analyse wurde ein klarer, realistischer Zielpfad entwickelt.
Die Umsetzung
Lukas entschied sich, das Maschinenbaustudium abzubrechen und ein Studium der Medienwissenschaften zu beginnen – ein Fach, das seinen Stärken und Interessen entspricht und Zukunftsperspektiven im digitalen Bereich bietet.
Studienplatz gefunden
Bewerbungen für passende Praktika vorbereitet
Zielgerichtete Lern- und Entwicklungsstrategie für die ersten Semester definiert
Das Ergebnis
Heute sagt Lukas: „Ich habe endlich das Gefühl, dass mein Studium und späterer Beruf zu mir passen. Ich studiere etwas, das mich interessiert, motiviert und mir langfristige Perspektiven gibt.“
